Massenmigrationscoup der Mafia vs USA

Plant die Mafia den großen Coup? Wie aus US-Kreisen zu hören war und aktuell von der NYT aufgegriffen wird, rechnen amerikanische Stellen noch in diesem Sommer mit groß angelegten Schlepperaktionen über den Atlantik nach Mexiko und nach Florida.

Massenmigrationscoup der Mafia nach Mexiko?

Salvinis Politik wirkt. Zumindest dann, wenn man Informationen aus US-Kreisen glaubt, die das Geschehen um die Massenmigration aus Afrika seit geraumer Zeit mit Argwohn beobachten. Denn dort soll nun die Erkenntnis angekommen sein, dass der lukrative Schlepperdienst aus Nordafrika in die Europäische Union sich für die dahinter stehende Mafia nicht mehr rechnet. Mittlerweile können zu wenige illegale Einwanderer ihre Invasion erfolgreich abschließen – Salvinis Behinderung der willigen Helfer westeuropäischer NGOs zeigt ebenso Wirkung wie die EU-Unterstützung der libyschen Küstenwache.

Doch nach wie vor sollen vor allem in Westafrika tausende Migrationswillige auf Abruf stehen und weitere aus Zentral- und Ostafrika erwartet werden, die gegenwärtig den gefahrvollen Weg durch die Sahara scheuen, weil die Aussicht, die EU zu erreichen, zu gering geworden ist. Deshalb soll nun die Mafia, die in der illegalen Migration ein lukratives Nebengeschäft erkannt hat, einen ganz großen Coup planen.

Die große Überfahrt

Angeblich, so die Informationen, sollen in westafrikanischen Häfen zahlreiche zwar schrottreife, gleichwohl aber noch hochseetaugliche Frachter zusammengezogen werden, um auf eine letzte Fahrt zu gehen. Tausende Migranten mit Zielort USA sollen relativ zeitgleich in verschiedenen Häfen auf diese Schiffe verbracht werden – ein aus Sicht der Organisatoren „angemessenes“ Überfahrtentgelt vorausgesetzt. Zu frühe Entdeckung beim Beladen mit der menschlichen Fracht wird demnach nicht befürchtet – Korruption der Hafenbehörden wird unterstellt.

Die Frachter sollen dann noch vor der Hurrikan-Saison auf die Fahrt über den Atlantik gehen und durch die Karibik Richtung Mexiko und Florida fahren. Dort, so der angebliche Plan, sollen die Schiffe an verschiedenen Stellen gleichzeitig in die jeweiligen Hoheitsgewässer eindringen, während sich die Besatzungen aus dem Staub machen. Die führerlosen Schiffe müssten dann – so das Kalkül – von Mexikanern und US-Amerikanern übernommen werden, sollen sie nicht samt ihrer menschlichen Fracht Schiffbruch erleiden. Damit wären die Illegalen ebenso wie ihre Schlepper am Ziel – und die Abwrackkosten für die ausgedienten Schiffe wäre die Mafia auch los.

Jene in Mexiko angekommenen Migranten sollen dann ihren Weg Richtung Norden nehmen, um illegal den Eintritt in die USA zu erzwingen, während die in Florida angelandeten Personen kaum dauerhaft interniert werden könnten.

Keine offizielle Bestätigung

Eine offizielle Bestätigung für diese Informationen gibt es nicht. Allerdings den Hinweis, dass die US-Coast-Guard bereits gezielt nach Flugzeugen sucht, die für die Mafia potentielle Anlandestellen nicht nur in Mexiko auskundschaften könnten.

Anders als im Falle Australiens, das illegale Muslime aus Myanmar und Bangladesh outside des Kernlandes unterbrachte, ihnen die Einreise verweigerte und damit die illegale Migration stoppte, stünde vor allem Mexiko einer solch gezielten Invasion hilflos gegenüber. Das ohnehin schon durch die Migrantenströme aus Mittel- und Südamerika gebeutelte Land wäre gänzlich überfordert  – und Trump bekäme ein weiteres Argument für seine Mauer. Nicht gänzlich auszuschließen bleibt insofern auch die Möglichkeit, dass diese Informationen gezielt gestreut werden sollen, um das Trump’sche Mauerprojekt zu beflügeln.

Tatsache allerdings ist, dass ähnliche Versuche von mafiösen Strukturen bereits im Mittelmeer getestet wurden – dort allerdings aufgrund der weitgehend lückenlosen Überwachung des Seeverkehrs und der kurzen Wege zu aufwendig und für die Organisatoren letztlich aufgrund der Entdeckungsgefahr während der Überfahrt zu risikoreich. Beim Seeweg über den Atlantik sollen die Mittelmeer-Risiken nicht bestehen, da selbst in den Starthäfen kaum feststellbar sein wird, wer hinter der Aktion steckt. Auch könnten die zumeist noch unter offiziellen Flaggen fahrenden Frachtschiffe kaum prophylaktisch bereits auf hoher See geentert werden, um sie zurück nach Westafrika zu bringen. Spätestens, wenn sie den Golf von Mexiko oder die Küste Floridas erreicht haben, sind die Anliegerstaaten in der Pflicht, die Migranten als dann tatsächlich Schiffbrüchige aufzunehmen und in ihre Länder zu lassen. Ein Rücktransport ins Herkunftsland wäre, wenn überhaupt, nur möglich, wenn die tatsächliche Herkunft und Staatsangehörigkeit der Illegalen zweifelsfrei feststellbar wäre – Wege, dieses durch Pass- und Identitätsverlust zu vermeiden, lassen sich erfahrungsgemäß finden.

Für den illegalen Migranten insofern ein überschaubares Risiko – und weitaus weniger gefährlich, als durch die Sahara zu irren in der vagen Hoffnung, auf dem Mittelmeer von den NGO-Shuttles übernommen  und nach Europa geleitet zu werden. Und für die Mafia ein überaus lohnendes Geschäft, wenn die Masse der Illegalen die schwarzen Kassen füllt.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s